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Timmy 3.0: Mehrere Elternteile und Bild-in-Bild

Ein Baby-Gerät, zwei Elternteile gleichzeitig – dazu gespeicherte Verbindungen, feste Kameraperspektiven und Livevideo über anderen Apps.

Beim Abspielen wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.

Das Video zeigt, wie Verbindungsverwaltung, zwei Elternteile gleichzeitig, Beruhigungsfunktionen und Bild-in-Bild in Timmy 3.0 zusammenspielen. Video direkt auf YouTube ansehen.

Ein Babyphone wird selten nur von einer Person benutzt. Vielleicht löst ein Elternteil das andere ab, beide möchten gleichzeitig nachsehen oder eine Betreuungsperson verwendet ein eigenes Handy. Bisher musste Timmy solche Alltagssituationen nacheinander behandeln. Timmy 3.0 macht daraus einen gemeinsamen, übersichtlichen Ablauf.

Das Update verbindet bis zu zwei Eltern-Geräte gleichzeitig mit demselben Baby-Gerät. Es speichert mehrere bekannte Verbindungen, hält die gewählte Kameraperspektive stabil und lässt das Livebild auf unterstützten iPhones und Android-Geräten als Bild-in-Bild weiterlaufen. Dabei bleiben Kopplung, Verschlüsselung und die direkte WebRTC-Übertragung unverändert.

2
Eltern-Geräte gleichzeitig
8
gespeicherte Verbindungen
1
gemeinsames, geschütztes Livebild

Zwei Elternteile können gleichzeitig verbunden sein

Das Baby-Gerät kann nun zwei laufende Eltern-Verbindungen bedienen. Beide Elternteile sehen und hören dieselbe Überwachung und sind gleichberechtigt: Beide können die Kamera ein- oder ausschalten, die Perspektive wählen, die Taschenlampe steuern, Beruhigungsgeräusche starten und Push-to-Talk verwenden. Es gibt bewusst kein „Hauptgerät“ und kein eingeschränktes zweites Gerät.

Hinter der Oberfläche bleibt jede Verbindung getrennt. Jedes Eltern-Gerät hat eine eigene WebRTC-Verbindung, eigene Wiederverbindungslogik und eine eigene Videoqualität. Die Kamera und das Mikrofon des Baby-Geräts werden jedoch nur einmal erfasst. Fällt eine Eltern-Verbindung kurz aus, soll die andere dadurch nicht neu aufgebaut oder unterbrochen werden.

Zwei Verbindungen sind zugleich auch die klare Kapazitätsgrenze. Ist sie erreicht, nimmt das Baby-Gerät keine dritte Anfrage an und führt keine Warteschlange. Sobald ein Platz frei wird, kann ein weiteres Eltern-Gerät den Eltern-Modus erneut auswählen. So bleibt immer eindeutig, welche Geräte wirklich Teil der laufenden Überwachung sind.

Bekannte Geräte müssen nicht immer neu gekoppelt werden

In „Verbindungen verwalten“ lassen sich bis zu acht Kopplungen speichern, benennen und einzeln entfernen. Das ist nützlich, wenn ein Baby-Gerät beispielsweise mit den Handys beider Elternteile, einem Tablet und einem Gerät der Grosseltern bekannt sein soll.

Eine davon wird als Bevorzugte Verbindung festgelegt. Startest du auf diesem Gerät selbst eine neue Überwachung, verwendet Timmy genau diese Verbindung. Im Auswahlmodus hört Timmy dagegen auf eingehende Anfragen aller gespeicherten Verbindungen. „Bevorzugt“ bedeutet deshalb nicht, dass andere bekannte Geräte blockiert werden; es löst nur die Frage, welche Verbindung bei einem aktiven Start verwendet wird.

Neue Geräte kommen weiterhin über denselben geprüften Kopplungsweg hinzu: mit Kurzcode, QR-Code in der App, Systemkamera, App- oder Universal-Link, Play-Installationslink oder iOS App Clip. Nach der Sicherheitsprüfung wird die neue Kopplung gespeichert. Keine dieser Einstiegsarten erhält einen separaten oder schwächeren Verbindungsweg.

Die Kameraperspektive bleibt stabil

Viele moderne Handys besitzen mehrere Kameras auf derselben Seite. Das Betriebssystem kann zwischen Weitwinkel, Hauptkamera und Teleperspektive wechseln. Dadurch sah es bisher manchmal so aus, als würde der Zoom nach einer Qualitätsänderung oder einem Neustart der Kamera zufällig springen.

Timmy 3.0 zeigt die verfügbaren Perspektiven nun im Eltern-Gerät als verständliche Zoomstufen wie 0,5×, 1× oder 2× an. Die tatsächlich angebotenen Werte hängen von der Kamera des Baby-Geräts ab. Deine Auswahl wird gespeichert und nach einem Wechsel der Videoqualität, einer Wiederverbindung oder einem Neustart der Kamera erneut angewendet.

Gleichzeitig verwenden SD, HD und Max nun durchgängig ein 16:9-Videobild. Ein Wechsel der Qualität ändert damit nicht mehr zusätzlich das Seitenverhältnis. Obwohl das Handy meistens hochkant steht, bleibt das Kamerabild selbst im üblichen Querformat: Timmy passt es an den verfügbaren Platz an, ohne die Aufnahme zu verzerren oder bei jeder Qualitätsstufe einen anderen Ausschnitt zu erzwingen.

Bild-in-Bild hält das Baby im Blick

Auf unterstützten Geräten kann das Eltern-Gerät das Livevideo in ein kleines Systemfenster legen. So bleibt das Bild sichtbar, während du etwa eine Nachricht beantwortest, den Kalender öffnest oder eine andere App verwendest. „Bild-in-Bild starten“ kann in den Einstellungen der Eltern-Überwachung bereits vor einer verbundenen Sitzung oder einem verfügbaren Livebild erscheinen. Der automatische Eintritt ist davon getrennt: Er setzt eine aktivierte Option, die aktive Eltern-Ansicht, eine verbundene Sitzung, aktives Kameravideo, den ersten empfangenen Frame und eine native Videoquelle voraus.

Das kleine Fenster zeigt absichtlich nur das Video. Audio und Wiederverbindung laufen weiter, die Steuerelemente bleiben aber in der App. Ist die Babykamera ausgeschaltet oder wird die Verbindung gerade wiederhergestellt, zeigt Bild-in-Bild eine schwarze Fläche statt eines veralteten Standbilds. Die Systemschaltfläche öffnet die vollständige Eltern-Ansicht wieder; das bewusste Schliessen des Bild-in-Bild-Fensters beendet die Überwachung.

Was sich beim Schutz der Verbindung nicht ändert

Mehr Geräte bedeuten nicht, dass Timmy Audio oder Video in einem Konto oder in einer Aufnahme-Cloud sammelt. Jede neue Kopplung erzeugt weiterhin frische kryptografische Schlüssel und wird mit der zweistelligen Sicherheitszahl auf beiden Geräten geprüft. Der Kopplungsschlüssel bleibt auf den Geräten; im Backend wird nur eine daraus abgeleitete Kennung für die Zuordnung verwendet.

Die technischen Verbindungsdaten werden zusätzlich verschlüsselt, und Audio sowie Video laufen über verschlüsseltes WebRTC. Falls eine direkte Verbindung nicht möglich ist, kann ein Relay-Server die verschlüsselten Pakete weiterleiten, ohne den Medieninhalt zu entschlüsseln. Timmy erstellt weiterhin keine Cloud-Aufnahmen und benötigt weiterhin kein persönliches Benutzerkonto.

Bewusst klare Grenzen statt versteckter Automatik

Diese Grenzen sind Teil des Designs. Sie halten die Bedienung vorhersehbar und vermeiden, dass im Hintergrund unbekannte Geräte warten oder eine nicht mehr sichtbare Überwachung unbemerkt weiterläuft.

Häufige Fragen zu Timmy 3.0

Können sich drei Eltern-Geräte gleichzeitig verbinden?

Nein. Das Baby-Gerät unterstützt zwei gleichzeitige Eltern-Verbindungen. Ein drittes Gerät muss den Eltern-Modus erneut auswählen, nachdem eine der beiden Verbindungen beendet wurde.

Brauchen beide Eltern-Geräte Premium?

Nein. Eigenes aktives Premium auf dem Babygerät reicht für zwei gleichzeitige Elterngeräte. Ohne dieses braucht das zweite Elterngerät eigenes aktives Premium. Die kostenlose 10-Minuten-Live-Testzeit oder lediglich geteilter Premium-Zugriff genügt für den zusätzlichen Platz nicht.

Reagiert Timmy nur auf die bevorzugte Verbindung?

Nein. Die bevorzugte Verbindung wird für einen aktiv gestarteten Baby- oder Eltern-Modus verwendet. Im Auswahlmodus nimmt Timmy Anfragen über alle gespeicherten Verbindungen an.

Auf welchen Geräten funktioniert Bild-in-Bild?

Timmy nutzt die Bild-in-Bild-Funktion des Betriebssystems. Sie ist für unterstützte Android-Geräte ab Android 8 und für unterstützte iPhones ab iOS 15 vorgesehen. Die Option kann in den Einstellungen der Eltern-Überwachung bereits vor einer verbundenen Sitzung oder einem verfügbaren Livebild erscheinen. Bild-in-Bild startet automatisch erst, wenn die Option aktiviert, die Eltern-Ansicht aktiv, die Sitzung verbunden und das Kameravideo aktiv ist sowie der erste Frame und eine native Videoquelle verfügbar sind.

Ein Update für den echten Betreuungsalltag

Die einzelnen Funktionen wirken zunächst unabhängig. Zusammen lösen sie jedoch dieselbe Aufgabe: Eine Überwachung soll sich ohne erneutes Einrichten übergeben, gemeinsam nutzen und nebenbei im Blick behalten lassen. Timmy 3.0 erweitert dafür die Zahl der möglichen Geräte, ohne das bestehende Sicherheitsmodell oder den vertrauten Kopplungsablauf auszutauschen.

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